Integration: Maßnahmen statt Angstmacherei

11. 12. 2015 –

001

Integrationsminister Sebastian Kurz bespricht mit der Volkspartei Burgenland notwendige Integrationsmaßnahmen. Die „Österreichische Leitkultur“, intensive Sprachförderungen und die nachhaltige Arbeitsmarktintegration stehen für die ÖVP im Mittelpunkt.

Rund 2000 Flüchtlinge leben derzeit im Burgenland. Eines steht für die Volkspartei Burgenland daher außer Frage: „Ein gesamtheitlicher Ansatz ist nötig, um die Flüchtlingsbewegung einzudämmen. Ebenso wichtig und unerlässlich aber ist eine strukturierte, rechtzeitige und langfristige Integration der Asylberechtigten bei uns im Land“, betont Landesparteiobmann Thomas Steiner. Die Volkspartei Burgenland nimmt sich dieser Thematik an und präsentiert als starke Alternative unabdingbare Integrationsmaßnahmen für das Burgenland. „Wir brauchen intensive Sprachförderungen für junge Flüchtlinge, das Forcieren der Arbeitsmarktintegration sowie die Vermittlung unserer österreichischen Leitkultur. Nur durch Sprache kann Bildung vermittelt werden, die schließlich zu Jobchancen und zur Integration in unsere Gesellschaft führt“, wiederholt Steiner.

„Ein noch stärkerer Fokus muss auf eine qualitative Ausbildung der Pädagogen und die sprachliche Förderung der Kinder gerichtet sein. Denn der Spracherwerb im Kindergarten als erste Bildungseinrichtung ist zentral“, attestiert Integrationsminister Sebastian Kurz. Zudem spricht er sich für die verstärkte Vermittlung unserer Werte und eine bessere Ausbildung für Kindergartenhelferinnen aus.

Schon vor Wochen hat die Volkspartei Burgenland die Zeichen der Zeit erkannt und notwendige Maßnahmen vorgeschlagen. Heute Morgen nahmen LPO Thomas Steiner, KO Christian Sagartz und LGF Christoph Wolf den Besuch von Außenminister Sebastian Kurz in der ÖVP-Landespartei zum Anlass, um die Bedeutung dieser Maßnahmen zu bekräftigen. Ein gemeinsamer Schulterschluss und eine enge Zusammenarbeit in diesen Bereichen wurden vereinbart.

 

Konkrete Integrationsmaßnahmen

  1. Österreichische Leitkultur: Gemeinsame Werte als Fundament des Zusammenlebens, fünf Bekenntnisse zur Demokratie, zur Gleichberechtigung der Frau, zur Bildungsplicht, zur Trennung von Kirche und Staat sowie zum Leistungsprinzip.
  2. Sprachförderung für junge Flüchtlinge: Zweites verpflichtendes Kindergartenjahr, für jene Kinder, die es brauchen und Deutschförderung im Kindergarten.
  3. Arbeitsmarktintegration fördern und fordern: Durchgängige Qualifikations-Feststellung aller Asylberechtigten.
  4. Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe: Unterstützung vor Ort durch persönliche Betreuung von Asylberechtigten.

 

Rot-blaue Untätigkeit

Wochenlang blieb die rot-blaue Landesregierung in der Asyldebatte untätig. Ein Konzept zur Integration der Flüchtlinge fehlt. „Erst durch eigene Versäumnisse wurde LH Nießl und seine Statisten-Regierung aus dem Winterschlaf geweckt“, ärgern sich KO Christian Sagartz und LGF Christoph Wolf. „Dabei darf sich ein Landeshauptmann, der die Quote nicht erfüllt, über den Maßnahmenvollzug durch den Bund nicht wundern. Nießl und Darabos sind die Verantwortlichen, wenn es um die Flüchtlingsunterbringung und die Quotenerfüllung geht“, resümieren Sagartz und Wolf.

 

Share Button

Related posts