Die Gärtner Burgenlands

10. 12. 2015

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Jahreshauptversammlung 2015 des Vereines „Die Gärtner Burgenlands“ in der Bgld. Landwirtschaftskammer in Eisenstadt

„Die Erzeugnisse unserer Gärtnereibetriebe und der regionale Verkauf ihrer Produkte garantieren kurze Transportwege und daher auch Frische und längere Haltbarkeit. Blumenimporte kommen oft aus Ländern, wo Umweltauflagen keinen großen Stellenwert haben. Gewinner davon sind meist Großunternehmen. Der Kauf von regionalen Produkten mit kurzen Transportwegen ist auch ein Beitrag zur Verbesserung der Luft- und Lebensqualität. Blumen, Pflanzen und Gemüse tragen außerdem wesentlich für das Wohlergehen und die Gesundheit der Menschen bei. Blumen bilden bei vielen gesellschaftlichen Ereignissen einen feierlichen Rahmen. Auch bei der Verschönerung unserer Häuser, Gärten und Gemeinden spielen Blumen und Zierpflanzen eine große Rolle“, sagte Kammerdirektor Prof. Dipl.-Ing. Otto Prieler anlässlich der Jahreshauptversammlung 2015 des Vereines ‚Die Gärtner Burgenlands‘, die am 10. Dezember in der Burgenländischen Landwirtschaftskammer abgehalten wurde.

Gärtnermeister Ök.-Rat Albert Trinkl, Präsident des Bundesverbandes der Gärtner Österreichs und des Vereines ‚Die Gärtner Burgenlands‘: „Die burgenländischen Gärtnereibetriebe produzieren Blumen und Zierpflanzen auf einer Fläche von ca. 70 ha im Freiland und 17 ha im geschützten Anbau unter Glas und Folie. Der jährliche Produktionswert für Blumen, Zierpflanzen und Baumschulpflanzen beträgt rund 20 Millionen Euro. In den burgenländischen Gärtnereien werden über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt“.

Die Themen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der burgenländischen Gärtner lauteten „Steuerreform – Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht“ und „Sachkunde im Pflanzenschutz“. Als Referenten fungierten der Kammerjurist Mag. Michael Kirnbauer und der Pflanzenschutzberater der Bgld. Landwirtschaftskammer, Ing. Stefan Winter.

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